“Mia san Mia”

Sarah Harrison ist Social-Media-Star, Influencerin mit mehr als einer Million Followern – und seit November vergangenen Jahres auch liebende Mutter von Mia Rose. Ein Gespräch mit der 26-Jährigen über Gruppenkuscheln im Bett, Babys in der Zeitverschiebung und den Glamour in Cannes.

Im November kam eure Tochter Mia zur Welt. Wie hat sich euer Leben seitdem verändert?

Wenn man ein Kind zur Welt bringt, verändert sich alles. Unser Lebensstil war vorher ein völlig anderer. Zum Beispiel haben mein Mann Dominic und ich abends viel unternommen und die Nächte wurden gern mal länger. Das fällt natürlich mit einem Mal weg. Aber darauf verzichten wir gern, weil wir nun für das Kind da sind. Das Leben mit Mia ist großartig. Es ist schön, Mutter zu sein, und ich genieße jeden Tag.

Bitte gebt uns einen Einblick in einen ganz normalen Tag in der Familie Harrison.

Wir stehen in der Frühe auf, liegen aber dann noch etwas länger zusammen im Bett. Daran hat sich Mia schon gewöhnt. Wir kuscheln und werden langsam gemeinsam wach. Eine halbe Stunde später stehen wir auf. Dann kriegt sie ihre Flasche.

Im Laufe des Tages will sie beschäftigt werden. Sie macht alles mit mir zusammen. Oft sitzt sie auf ihrer Spieldecke und beobachtet mich, wenn ich aufräume und mir mein Frühstück mache. Sie nimmt also komplett am Leben teil.

Erleichternd kommt im Alltag hinzu, dass mein Mann und ich beide selbstständig sind. Wir können uns also rund um die Uhr nach ihr richten. Sie begleitet uns daher zu unseren beruflichen Terminen. Wir wollen sie in solchen Zeiten ungern abgeben. Sie liebt es einfach, bei uns zu sein. Wenn sie mal einen Tag nur zu Hause verbringt, kann es bereits passieren, dass sie sich langweilt. Wir würden sogar Verabredungen absagen, falls sie mal nicht so gut drauf sein sollte. Denn das Baby geht immer vor. Aber bisher hatten wir Glück.

Wie schafft ihr es, dass bei all dem Familientrubel die Liebe nicht zu kurz kommt?

Zuerst einmal habe ich das Glück, einen tollen Mann an meiner Seite zu haben. Dominic findet es klasse, Papa zu sein. Er ist sich nicht zu fein, das Baby morgens zu baden, zu wickeln oder umzuziehen. Er ist ein Superdad. Ich muss ihn schon loben.

Außerdem ist das Kind eine Bereicherung, die uns noch mehr zusammengeschweißt hat. Das heißt, wir agieren viel mehr im Team als vorher. Natürlich kommt die Zweisamkeit etwas zu kurz. Jetzt sind wir eben öfter zu dritt. Mia schläft häufig bei uns im Bett. Aber wir genießen es, dass sie in unserer Nähe ist.

Und hinzu kommen für Mia ja noch Omas und Opas und Tanten und Onkel. Wir waren gerade mit der gesamten Familie, also mit meiner und der meines Mannes, im Urlaub in Kroatien. Auf diesen Familytrip hatten wir uns schon sehr lange gefreut. Er war harmonisch und wundervoll. Mia stand natürlich im Mittelpunkt.

Wer hat denn auf solchen Trips den größeren Koffer – Sarah, Dominic oder Mia?

Mittlerweile teilt der Papa seinen Koffer mit der Mia. Und ich habe meinen eigenen. Aber für Mias Sachen kommt schon einiges zusammen. Das macht man sich vorher gar nicht bewusst. Windeln, Nahrung, Klamotten, Flaschenwärmer oder Flaschenreiniger braucht sie ja jeden Tag. Und all diese Utensilien muss man überallhin mitnehmen.

Auch aufgrund eurer Jobs seid ihr international viel unterwegs. Ihr nehmt Mia Rose also generell immer mit auf die große Reise?

Ja, wir waren mit ihr in Ischgl, Dubai, in der Dominikanischen Republik und in Cannes. Aber man muss schon bedenken, dass bei langen Flugstrecken für ein Baby natürlich die Zeitverschiebung genauso eine Rolle spielt. Unsere Abende sind dann recht früh zu Ende.

Apropos Cannes – wie hast du den Glamour in Cannes bei den Internationalen Filmfestspielen erlebt?

Es war eine große Ehre für mich, zu diesem Event eingeladen zu sein. Ich war zum Beispiel auf der Premiere von Star Wars, unterwegs auf dem Red Carpet und traf berühmte Hollywoodstars. Aber danach ging’s für mich sofort zurück ins Hotel. Das elegante Dinner habe ich also sausen lassen. Da hat mein Baby gerufen.