{"id":2893,"date":"2017-07-05T13:01:53","date_gmt":"2017-07-05T12:01:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dominikmaassen.de\/?p=2893"},"modified":"2017-07-30T12:35:28","modified_gmt":"2017-07-30T11:35:28","slug":"lebendes-denkmal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dominikmaassen.de\/?p=2893","title":{"rendered":"Lebendes Denkmal"},"content":{"rendered":"<p><strong>UNESCO-Welterbe der Menschheit, Industriebau-Ikone des fr\u00fchen 20. Jahrhunderts und mehr als hundert Jahre alte Fabrik, in der bis auf den heutigen Tag Schuhleisten f\u00fcr Globalplayer hergestellt werden \u2013 das Fagus-Werk in Alfeld. Hier bestaunen Bewunderer aus aller Welt legend\u00e4re Architekturgeschichte mitten im t\u00e4glichen Produktionsprozess. <\/strong><\/p>\n<p>Es war im Jahr 1911, als der weitsichtige Gesch\u00e4ftsmann Carl Benscheidt dem jungen und noch unbekannten Walter Gropius den Auftrag erteilte, in der Kleinstadt Alfeld, 50 Kilometer s\u00fcdlich von Hannover, ein Fabrikgeb\u00e4ude f\u00fcr seine Schuhleistenfabrik zu errichten. Als weltweite Novit\u00e4t und ihrer Zeit voraus entwickelte sie sich zum richtungsweisenden Initialbau einer neuen Architektur und Avantgarde, die sich in den folgenden 1920er Jahren als \u201eBauhausstil\u201c etablierte. Sie l\u00e4utete den Siegeszug einer neuen Formensprache ein.<\/p>\n<p>Kongenial trafen daf\u00fcr zwei Pers\u00f6nlichkeiten aufeinander: Den fortschrittlichen und innovativen Unternehmer Benscheidt verband mit dem freigeistigen und ambitionierten Jungarchitekten Gropius die Idee von der modernen Fabrik, die sie im Gesamtkunstwerk schufen. Zu Zeiten der Industrialisierung im sp\u00e4ten Deutschen Kaiserreich malochten die Arbeiter noch in Akkordarbeit in d\u00fcsteren, fensterlosen Hallen. Benscheidt und Gropius traten an, um das zu \u00e4ndern. Ganz Lebensreformer wollten sie nicht weniger als ein humanes Geb\u00e4ude schaffen. \u201eUnser Reichtum sind nicht unsere Maschinen und Geb\u00e4ude, sondern das Wissen und das K\u00f6nnen und die Einsatzbereitschaft unserer Mitarbeiter\u201c, so Carl Benscheidt.<\/p>\n<p>Die perfekte Fabrik war f\u00fcr ihn ein funktionaler Industriebau, der vorbildlich unter fairen Arbeitsbedingungen die Belange der Mitarbeiter ber\u00fccksichtigte. Wie Gropius war er davon \u00fcberzeugt, dass die Arbeitswelt eine Reform \u201evon oben\u201c ben\u00f6tige &#8211; und zwar nach ethischen wie \u00e4sthetischen Gesichtspunkten. \u201eDer Arbeit m\u00fcssen Pal\u00e4ste errichtet werden, die dem Fabrikarbeiter, dem Sklaven der modernen Industriearbeit, nicht nur Licht, Luft und Reinlichkeit geben\u201d, so Walter Gropius, \u201esondern ihn noch etwas sp\u00fcren lassen von der W\u00fcrde der gemeinsamen gro\u00dfen Idee, die das Ganze treibt.\u201c<\/p>\n<p>Gesagt, getan. Nicht in Metropolen wie Berlin oder New York, sondern mitten in der s\u00fcdnieders\u00e4chsischen Provinz schufen sie so vor mehr als 100 Jahren einen Schl\u00fcsselbau der Moderne. Das Au\u00dfergew\u00f6hnliche f\u00fcr damalige Fabriken: Die Bauelemente Glas, Stahl und Stein verleihen dem Fabrik- und Verwaltungsgeb\u00e4ude eine schwerelose Eleganz. Seine klaren Linien, die puristischen, kubischen Formen sowie gro\u00dfe Fenster lassen es in seiner sachlich-zur\u00fcckhaltenden \u00c4sthetik fast schmal aussehen. Massive wie transparente Bauweise zeichnen im Wechselspiel die lange Fassade aus.<\/p>\n<p>Geradezu revolution\u00e4r war die offene Ecke des Geb\u00e4udes: Sie ist st\u00fctzenlos, vollverglast und elementar f\u00fcr die neue Formensprache, die in Zeiten des wilhelminischen Prunks alles andere als Mode war. Mit ihr startete die Skelettbauweise, die heute an jedem Wolkenkratzer der Welt zu finden ist. Weiteres architektonisches Highlight ist die gro\u00dffl\u00e4chige Vorhangfassade der Au\u00dfenh\u00fclle, deren Pfeiler nach oben hin schlanker werden. Fr\u00f6hlich und lebendig wirkt sie aufgrund des hell ausgefugten Verblendmauerwerks aus ledergelben Klinkern \u00fcber dem schwarz-violetten Sockel.<\/p>\n<p>Von den breiten Fensterfronten profitieren aber nicht nur die Betrachter drau\u00dfen, sondern besonders die Mitarbeiter drinnen: Die Fronten lassen reichlich Licht herein und schaffen in dem dreigeschossigen Werkstattgeb\u00e4ude sowohl in der Produktionshalle, als auch den B\u00fcror\u00e4umen eine freundliche Arbeitsatmosph\u00e4re. Ganz im Sinne der Bauhaus-Schule, die Gropius Jahre sp\u00e4ter in Weimar mit begr\u00fcndete, steht der Mensch im Mittelpunkt. Und die Architektur passt sich zweckm\u00e4\u00dfig seinen Bed\u00fcrfnissen an. Charakteristische Elemente, die sp\u00e4ter den internationalen Stil bestimmen werden, finden sich aber auch in der Innenarchitektur. So enth\u00e4lt der Bau im Eingangsbereich die erste freischwebende Treppe seiner Zeit.<\/p>\n<p>F\u00fcr eine Werbekampagne erhielt der Industriefotograf Albert Renger-Patzsch 1928 den Auftrag, die Fabrik in freier Motivwahl abzulichten. Seine popul\u00e4ren Fotos verfestigten endg\u00fcltig den Gr\u00fcndungsmythos. In seinen Bildern mit streng angeordneten Senkrechten und Waagerechten verewigte er aber nicht nur das Fagus-Werk. Im neusachlichen Fotostil der 1920er Jahre widmete er sich in Nahaufnahmen den Arbeitsmaterialien wie beispielsweise Schuhb\u00fcgeleisen oder Schuhleisten. Aus ihrer Alltagswelt gerissen, wirken diese wie r\u00e4tselhafte Objekte &#8211; und sind inzwischen weltber\u00fchmte Motive, die die Produktfotografie beeinflussten.<\/p>\n<p>Auch heute hat der architektonisch k\u00fchne Bau nichts von seiner \u00e4sthetischen Anziehungskraft verloren. Und noch immer stellen Mitarbeiter in der Fabrik Schuhleisten her. Nur die Kunden sind inzwischen andere: Designer von namhaften Herstellern wie Adidas, Nike, Lloyd, Birkenstock oder Ecco pr\u00e4sentieren vor Ort ihre Entw\u00fcrfe. Diese setzen die Modelleure in der angrenzenden Werkstatt sofort in Leisten um. Diese Roh-Leisten werden im Fagus-Werk nach wie vor traditionell aus dem leicht zu bearbeitenden Holz der Buche &#8211; lateinisch \u201efagus\u201c &#8211; hergestellt. W\u00e4hrend des folgenden digitalen Entwicklungsprozesses wirft der Kunde computerunterst\u00fctzt auch einen Blick auf 2D- oder 3D-Visualisierungen der haptischen Muster.<\/p>\n<p>Deren exakte Ma\u00dfe werden nach der Freigabe in die 3- bis 5-Achs-Fr\u00e4sen eingegeben, die die Serienformen f\u00fcr die Produktion inzwischen pr\u00e4zise aus Kunststoff herstellen \u2013 in wenigen Minuten und mehrere Tausend im Jahr. Im sp\u00e4teren Produktionsprozesses eines Schuhs legt man das angefeuchtete Leder dann \u00fcber den jeweiligen Leisten und befestigt es an der Sohle. Ist das Leder trocken, nimmt man den Leisten heraus und der Schuh hat seine spezielle Form angenommen. Mit den ersten Drehb\u00e4nken des 19. Jahrhunderts lie\u00dfen sich die Leistenmodelle wie im Fagus-Werk irgendwann maschinell kopieren. F\u00fcr bis zu 50.000 Schuhe kann eine Leisten verwendet werden, ohne dass sich ihre Form ver\u00e4ndert.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich hat auch vor dieser traditionsreichen Handwerkskunst die Globalisierung nicht Halt gemacht: L\u00e4ngst ist der Schuhmarkt in asiatische Billiglohnl\u00e4nder abgewandert. Das Fagus-Werk hat sich mit seinen rund 50 Mitarbeitern auf die Marktl\u00fccke der robotergerechten Leisten konzentriert. Die anderen 450 Kollegen des Familienunternehmens \u201eFagus-GreCon GmbH &amp; Co. KG\u201c stellen weltweit f\u00fchrende Messtechnik und Brandschutzsysteme sowie Keilzinkanlagen her. Dieser Unternehmensbereich &#8211; mittlerweile von einem Urenkel Bescheidts geleitet &#8211; entstand bereits 1920. Er ist in neuzeitlichen Geb\u00e4uden \u00fcberall auf dem Firmengel\u00e4nde ans\u00e4ssig.<\/p>\n<p>Diese ben\u00f6tigen allerdings ein paar Meter Abstand zum Fagus-Werk. Denn das stand bereits 1946 unter Denkmalschutz. Auch hier trat die Nachfolgegeneration von Carl Benscheidt ein schweres Erbe an. Denn der Zahn der Zeit nagt selbst an einem legend\u00e4ren Monument. Die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung entschied sich deshalb 1982 f\u00fcr die dringend notwendige Restaurierung. Unter laufendem Betrieb verlief sie 20 Jahre lang mit mehreren Millionen Gesamtkosten, an denen sich Bund sowie das Land Niedersachsen mit F\u00f6rdermitteln beteiligten. Beharrlich, mit viel Liebe zum Detail und unter den strengen Augen der Denkmalsch\u00fctzer \u00fcberholte man so die marode Fabrik.<\/p>\n<p>Und wurde im Juni 2011 gekr\u00f6nt, vermeldet sogar in der ARD-Tagesschau: 100 Jahre nach seiner Erbauung erkl\u00e4rte die UNESCO das Geb\u00e4ude als bewahrenswert f\u00fcr die Menschheit und somit zum Weltkulturerbe. Bis heute ist das Fagus-Werk die weltweit einzige Welterbest\u00e4tte, die noch im vollen Betrieb ist. J\u00e4hrlich pilgert nun ein Besucherstrom von rund 20.000 Menschen \u00fcber das Gel\u00e4nde. Ob gem\u00fctliche Landfrauen aus Niedersachsen oder fotografierende Architekturstudenten aus Japan &#8211; Bewunderer aus aller Welt kommen in ganzen Busladungen. Sie goutieren, dass das Unternehmen jeden Tag sozusagen eine Art Tag der offenen T\u00fcr pflegt &#8211; f\u00fcr die historische Werks-Erkundungstour in Gruppenf\u00fchrung oder allein mit Audioguide. Die Mitarbeiter haben sich l\u00e4ngst daran gew\u00f6hnt, dass ihnen w\u00e4hrend der Arbeit zuweilen ein Trupp Touristen \u00fcber die Schulter schaut.<\/p>\n<p>Ein UNESCO-Besucherzentrum informiert die Besucher zus\u00e4tzlich mit einer multimedialen Ausstellung \u00fcber die Geschichte des Baus und l\u00e4dt dazu ein, weitere Welterbest\u00e4tten an einer &#8211; besonders bei Schulklassen beliebten &#8211; Medienwand zu erkunden. Im ehemaligen Lagerhaus gibt es auf f\u00fcnf Etagen und insgesamt 3.000 Quadratmetern eine Fagus-Gropius-Ausstellung: Sie kl\u00e4rt in elf Ausstellungsbereichen \u00fcber die Geschichte des Unternehmens sowie \u00fcber industrielle Massivholz-Verarbeitung und die Schuhmode im Wandel der Zeit auf. Die Fagus-Galerie wiederum pr\u00e4sentiert Sonderausstellungen zu Themen aus der Kunst- und Designwelt.<\/p>\n<p>Skurriles Highlight: Wer schon immer mal die ausgelatschten Treter von Angela Merkel, Frank-Walter Steinmeier, Till Schweiger, Leni Riefenstahl, Luis Trenker und anderen Prominenten sehen wollte, kommt auf seine Kosten. Sie sind als Leihgabe in Glask\u00e4sten zu bestaunen. Auch das Fagus-Gropius-Caf\u00e9 l\u00e4dt Besucher zum Verweilen ein. Seit 1996 ist das Werk Ort f\u00fcr zahlreiche Kulturveranstaltungen wie die nieders\u00e4chsischen Musiktage, Lesungen sowie Vortr\u00e4ge. Ebenfalls f\u00fcr private Feiern oder Tagungen lassen sich die R\u00e4umlichkeiten mieten.<\/p>\n<p>Jenseits der nahegelegenen Bahnschienen, die zwischen Hannover und Kassel verlaufen, kann der Besucher drau\u00dfen auf dem Werksgel\u00e4nde au\u00dferdem einen Blick auf ein Geb\u00e4ude des Unternehmens C.Behrens werfen. Der Bau ist ebenfalls ein Relikt aus alten Zeiten. Mitte des 19. Jahrhunderts war diese Firma noch Marktf\u00fchrer f\u00fcr Schuhleisten, die sie als Gesch\u00e4ftszweig aber l\u00e4ngst aufgegeben hat.<\/p>\n<p>Kein Geringerer als der damals 29-j\u00e4hrige Carl Benscheidt hatte 1887 als technischer Direktor ma\u00dfgeblich zu ihrem Erfolg beigetragen. Nach Behrens\u2019 Tod geriet er jedoch in Streit mit dessen Erben. Die meinten: \u201eMachen Sie uns doch Konkurrenz, aber dazu sind Sie zu feige!\u201c Sie irrten. Benscheidt blieb zwar bei seinen Leisten &#8211; allerdings Jahre sp\u00e4ter mit eigener Produktion im Fagus-Werk. Der Rest ist begehbare Geschichte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>UNESCO-Welterbe der Menschheit, Industriebau-Ikone des fr\u00fchen 20. 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