{"id":2749,"date":"2016-04-25T14:03:12","date_gmt":"2016-04-25T13:03:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dominikmaassen.de\/?p=2749"},"modified":"2017-07-30T12:40:28","modified_gmt":"2017-07-30T11:40:28","slug":"zug-um-zug-nach-oben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dominikmaassen.de\/?p=2749","title":{"rendered":"Zug um Zug nach oben"},"content":{"rendered":"<p><strong>Seit seiner Kindheit zieht es den Deutschen Alexander Megos in die Vertikale. Sein Gegner ist dann die Wand. Mittlerweile geh\u00f6rt der 22-J\u00e4hrige zu den Stars der weltweiten Kletterszene. Ein Gespr\u00e4ch mit dem Athleten \u00fcber den Spirit am Felsen, typische Anf\u00e4ngerfehler und wie man clever von den M\u00e4dels lernt.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Sie klettern schon seit Ihrem f\u00fcnften Lebensjahr &#8211; wie kam es dazu?<\/strong><\/p>\n<p>Klettern ist das Hobby meines Vaters, so dass ich schon fr\u00fch in der Halle in Erlangen und drau\u00dfen an der Wand in der Fr\u00e4nkischen Schweiz war.<\/p>\n<p><strong>Von au\u00dfen betrachtet h\u00e4ngen Sie dabei die meiste Zeit ziemlich allein der Wand. Warum klettern Sie \u00fcberhaupt?<\/strong><\/p>\n<p>Ich genie\u00dfe den kompletten Lifestyle. Ich reise viel und bin mit Freunden in der freien Natur. Mir ist dieser soziale Aspekt wichtig. Oft gehe ich in die Kletterhalle und quatsche mich mit Freunden bei einem Kaffee fest.<\/p>\n<p>Dieser Sport ist nicht abh\u00e4ngig vom Alter. Es gibt schon Vierj\u00e4hrige, die klettern. Aber auch 80-J\u00e4hrige. Schlie\u00dflich geht es nicht immer um Hochleistung. Leichte Kletterrouten k\u00f6nnen ebenfalls sch\u00f6n sein.<\/p>\n<p>Das alles macht den Sport f\u00fcr mich spannend und attraktiv.<\/p>\n<p><strong>Sie haben vor ein paar Jahren noch nationale und internationale Wettk\u00e4mpfe bestritten und waren deutscher und europ\u00e4ischer Meister. Nehmen Sie daran noch teil?<\/strong><\/p>\n<p>Im Nationalkader ist man sehr in Termine eingebunden. Ich bin jedoch nach meinem Schulabschluss bewusst den Schritt gegangen, die Welt kennenzulernen. Als Felskletterer war ich im vergangenen Jahr fast acht Monate in der Welt unterwegs: In den USA, Japan, Australien, Spanien, Norwegen, Schweden, Tschechien und Gro\u00dfbritannien. Ich schlie\u00dfe aber Wettk\u00e4mpfe k\u00fcnftig nicht aus.<\/p>\n<p><strong>Wie finanzieren Sie Ihre Reisen rund um den Globus?<\/strong><\/p>\n<p>\u00dcber Werbung und Sponsoren, wenn ich in bestimmten Regionen klettere.<\/p>\n<p><strong>Und dort sind Sie allein unterwegs?<\/strong><\/p>\n<p>Mal klettere ich allein. Oder auch mit f\u00fcnfzig anderen. Das ist unterschiedlich.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbernachten Sie auch in der freien Natur oder schlafen Sie gem\u00fctlich in Hotels?<\/strong><\/p>\n<p>Nein, Hotels sind dann doch zu teuer. Meistens lebe ich in Apartments oder ich campe. Dort, wo ich klettere, gibt es sowieso meistens keine Hotels. In Deutschland wohne ich noch in Erlangen bei meinen Eltern.<\/p>\n<p><strong>Wie sieht ein typischer Tagesablauf aus, wenn man als Spitzensportler klettert?<\/strong><\/p>\n<p>Vor dem Fr\u00fchst\u00fcck absolviere ich eine Morgeneinheit mit Entspannungs\u00fcbungen und Poweryoga, um die Beweglichkeit zu trainieren. Vor allem Muskeln, die beim Klettern nicht beansprucht werden. Mittags mache ich die zweite Trainingseinheit \u00fcber zwei bis f\u00fcnf Stunden in der Halle. Abends dehne ich eventuell die \u00a0Beine, w\u00e4hrend ich auf dem Boden sitze und E-Mails beantworte. Zuhause habe ich auch ein Griffbrett und Ringe am Carport f\u00fcr das Ausgleichstraining.<\/p>\n<p>Ein Drittel der Zeit ist also kletterunabh\u00e4ngig. Sie dient dem Ausgleichssport, um die Muskulatur im Gleichgewicht zu halten. In der Woche kommen so 20 bis 30 Stunden zusammen.<\/p>\n<p><strong>Falls Ihnen mal langweilig wird an der Wand \u2013 h\u00f6ren Sie dann Musik?<\/strong><\/p>\n<p>In der Halle l\u00e4uft meistens Musik. Beim Klettern selbst ist man meist eh so fokussiert, dass man Musik gar nicht wahrnimmt.<\/p>\n<p><strong>In Deutschland soll es inzwischen rund 500.000 Kletterer geben. Klettern entwickelt sich immer mehr zum Breitensport. Sowohl drinnen in der Halle, als auch drau\u00dfen am Felsen. Welche Tipps geben Sie als Profi den Anf\u00e4ngern?<\/strong><\/p>\n<p>Am besten startet man in einer Boulderhalle. Dort gibt es maximal vier Meter hohe W\u00e4nde und dicke Schaumstoffmatten am Boden, die m\u00f6gliche St\u00fcrze abfangen. Dabei bekommt man ein erstes Gef\u00fchl, welche Muskeln beansprucht werden und wo die eigenen Grenzen sind.<\/p>\n<p>Schon beim zweiten oder dritten Mal macht man auch relativ schnell Fortschritte. Die Farben der Griffe und Tritte geben bestimmte Routen vor. Sch\u00f6n ist, dass man dort zusammen mit anderen trainieren kann, ohne auf demselben Niveau sein zu m\u00fcssen. Jeder plant einfach seine individuelle Route an der Wand.<\/p>\n<p><strong>Aber irgendwann zieht es einen dann raus an die Felswand und zum Abenteuer in die freie Natur?<\/strong><\/p>\n<p>Genau. Viele tun sich drau\u00dfen aber erst mal schwer. Denn die Griffe sind nicht mehr gr\u00fcn, rot oder orange. Es gibt da pl\u00f6tzlich nichts Buntes mehr. Ein Haken kann auch weit entfernt sein, weil die Abst\u00e4nde nicht mehr so regul\u00e4r wie in der Halle gesetzt sind. Wenn Du Durst hast, gibt\u2019s auch keine Kasse, an der Du mal eben eine Flasche Wasser kaufen kannst. Au\u00dferdem ist man der Witterung ausgesetzt.<\/p>\n<p>Es bedarf also mehr Vorbereitung. Idealerweise sucht man sich einen erfahrenen Seil- und Sicherungspartner. Heutzutage gibt es allerdings auch viele Kletterer, die ausschlie\u00dflich in der Halle klettern und gar kein Interesse am Fels haben.<\/p>\n<p><strong>Welche Fehler machen Anf\u00e4nger nach Ihrer Erfahrung immer wieder?<\/strong><\/p>\n<p>Viele beanspruchen durch das Training und viel Ehrgeiz ihre Finger und Gelenke zu stark. Gerade Anf\u00e4nger wollen schnell besser werden und trainieren am liebsten f\u00fcnf Mal die Woche. Sie beanspruchen dann ihre Finger zu sehr.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem werden Ellenbogen und Schultern stark durch das Ziehen beansprucht. Um den K\u00f6rper in Balance zu halten, sollte man immer die Gegenspieler trainieren. Also die Muskelpartien, die f\u00fcr das Klettern nicht entscheidend sind.<\/p>\n<p>Viele tappen auch in die Falle, sich nur auf die Kraft in den Armen zu konzentrieren. Sie denken: Je mehr ich wie bei Klimmz\u00fcgen ziehe desto besser. Dabei vernachl\u00e4ssigen sie F\u00fc\u00dfe und Geschicklichkeit und kommen schnell an ihre Grenzen.<\/p>\n<p><strong>Haben Sie da oben nicht manchmal Angst, dass Sie runterfallen?<\/strong><\/p>\n<p>Dieser Sport ist wegen des Materials und dem hervorragenden Stand der Technik so sicher, dass einem nichts geschehen kann. Es gibt h\u00f6chstens menschliche Fehler. Aber die kann man ja ausschalten, in dem man aufpasst. Unachtsamkeit ist also das schlimmste, was einem passieren kann. Wenn man aber immer bei der Sache ist, ist Autofahren zum Beispiel deutlich gef\u00e4hrlicher.<\/p>\n<p><strong>Trainieren Sie diese Aufmerksamkeit?<\/strong><\/p>\n<p>Ich glaube, die kommt durch das Training. Man ist fokussiert und bei der Sache.<\/p>\n<p><strong>Beim Felsklettern denkt man automatisch die Einstiegsszene aus Mission Impossible 2. In der klettert Tom Cruise in einer Schlucht und h\u00e4ngt irgendwo cool am Fels. Nat\u00fcrlich ohne Seil. Machen Sie das auch?<\/strong><\/p>\n<p>Es gibt weltweit eine Hand voll Freesolo-Kletterer, also ohne Seil. Aber das ist nur ein Bruchteil der Kletterszene und f\u00e4llt eigentlich nicht ins Gewicht. Gerade von den Medien, besonders die normalerweise nicht \u00fcber den Sport berichten, wird das massiv gepusht. Deswegen hat es den Anschein, dass alle ohne Seil klettern und es ein super gef\u00e4hrlicher Sport ist. Aber selbst diese Handvoll Freesolo-Kletterer nehmen etwa 95 Prozent ihrer Zeit das Seil und klettern nur ganz selten wirklich ohne.<\/p>\n<p><strong>Aber Sie haben das noch nie gemacht?<\/strong><\/p>\n<p>Nee.<\/p>\n<p><strong>Sind das lebensm\u00fcde Spinner?<\/strong><\/p>\n<p>Definitiv nicht. Ich lese gerade das Buch \u201eAlone on the Wall\u201d von Alexander Honnold, einer der bekanntesten Freesolokletterer. Der besteigt gr\u00f6\u00dfere W\u00e4nde ohne Seil. Ich habe ihn auch mal pers\u00f6nlich getroffen. Der ist eher ein zur\u00fcckhaltender, fast sch\u00fcchterner Typ.<\/p>\n<p>Bekannt wurde er auch nicht, weil er mediengeil ist oder Aufmerksamkeit braucht. Es sind mehr seine Freunde, die seine Erfolge weitererz\u00e4hlen. Er ist auch kein Adrenalinjunkie, sondern sucht einfach seine pers\u00f6nliche Challenge. Er findet, dass er ein sehr geringes Risiko eingeht.<\/p>\n<p><strong>Aber die Konsequenz ist wom\u00f6glich der Tod.<\/strong><\/p>\n<p>Ja, aber er kann das Risiko f\u00fcr sich sehr gering halten und nimmt das in Kauf. Das ist ein mentales Spiel. Er wei\u00df, dass er nicht f\u00e4llt und so lange er das wei\u00df, ist es f\u00fcr ihn ok. Das ist nat\u00fcrlich \u2018ne krasse Einstellung. Ich k\u00f6nnte das nicht. Das machen auch nur die allerwenigsten.<\/p>\n<p><strong>Und die Szene mit Tom Cruise ist realistisch?<\/strong><\/p>\n<p>Ohne Seil zu klettern, ist realistisch, wenn auch sehr unwahrscheinlich. Aber abgefahrene Sachen, in denen er von einem Felsen zum anderen springt, rutscht und sich f\u00e4ngt oder r\u00fcckw\u00e4rts an der Wand h\u00e4ngt &#8211; das ist Hollywood.<\/p>\n<p><strong>Irgendwie ist Klettern ein ziemlicher Machosport. Mann h\u00e4ngt am rauen Felsen und l\u00e4sst seine Muskeln spielen. Beeindruckt das Frauen?<\/strong><\/p>\n<p>Da m\u00fcssen Sie die Frauen fragen. M\u00fcsste man mal \u2018ne Umfrage starten. Ich kann mir aber schon vorstellen, dass die besonders darauf reagieren. Sonst w\u00fcrde es nicht so viele Machos in der Kletterhalle geben.<\/p>\n<p>Viele finden es wohl spannender, statt Ger\u00e4te im Studio zu dr\u00fccken und zu ziehen, den gesamten K\u00f6rper an der Wand zu trainieren. Deshalb ist es wohl eine Trendsportart.<\/p>\n<p><strong>Nerven die Macho-Kletterer, die nur ihre Muskeln st\u00e4hlen wollen?<\/strong><\/p>\n<p>Nein, davon sollte man sich nicht beeindrucken lassen. Es ist doch auch sch\u00f6n, dass sich viele f\u00fcr diesen Sport begeistern. Bei einigen ist es auch am\u00fcsant zuzuschauen.<\/p>\n<p><strong>Aber es betreiben nach wie vor noch mehr M\u00e4nner diesen Sport?<\/strong><\/p>\n<p>Es sind tendenziell mehr. Aber die Frauen sind auf dem Vormarsch. Heute gibt es viele, die schon den Schwierigkeitsgrad 9a klettern. Vor zwanzig Jahren gab es da maximal ein, zwei M\u00e4nner, die das beherrschten.<\/p>\n<p>Es macht auch Sinn, mit den M\u00e4dels zu trainieren. Frauen haben bekanntlich k\u00f6rperlich weniger Kraft als M\u00e4nner. Aus der Not geboren suchen sie deshalb st\u00e4ndig nach L\u00f6sungen, um genauso gut zu klettern wie die M\u00e4nner. Meistens gleichen sie es durch eine bessere Technik aus. Da kann man sich viel abgucken.<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr\u2019s Klettern braucht es nicht nur Akrobatik und Kombinationsgabe, sondern auch Fingerspitzengef\u00fchl. Wie pflegen Sie Ihre H\u00e4nde? Die sind sicher oft \u00fcbel l\u00e4diert oder bluten?<\/strong><\/p>\n<p>Offene Wunden muss man nat\u00fcrlich sofort tapen. Aber wenn man erstmal so weit ist, dauert es eine Weile, bis die Wunde verheilt ist. Man entwickelt \u00fcber die Jahre seine ganz eigenen Methoden, mit Wunden an den Fingern umzugehen. Das reicht von verschiedenen Cremes \u00fcber Tape bis hin zur Pflege mit Rasierklingen und Sandpapier, wobei \u00fcbersch\u00fcssige Haut entfernt wird, um den Heilungsprozess zu beschleunigen.<\/p>\n<p><strong>Cremt man sie mit einer besonderen Salbe ein? Wahrscheinlich nicht Nivea?<\/strong><\/p>\n<p>Nee, die meisten Kletterer haben eher Probleme mit Schwei\u00dfbildung. Eine Creme, die Feuchtigkeit spendet, ist da nicht hilfreich. Gut sind Wundheilsalben, die gleichzeitig das Hautwachstum f\u00f6rdern. Ich schw\u00f6re da auf Pflanzenextrakte. Man muss viel ausprobieren.<\/p>\n<p><strong>Welche Kleidung tr\u00e4gt man am besten?<\/strong><\/p>\n<p>In der Sie sich wohlf\u00fchlen. Ich trage meistens T-Shirt und dazu \u2018ne Hose. Viele nehmen eine Jeans oder eine Baumwollhose.<\/p>\n<p><strong>\u00dcber welches Wetter freuen Sie sich, wenn\u2019s raus geht an die Wand?<\/strong><\/p>\n<p>Je schwieriger die Wand ist, desto wichtiger werden die anderen Bedingungen. Luftfeuchtigkeit und Temperaturen spielen eine gro\u00dfe Rolle. Die kleinste Ver\u00e4nderung kann den Erfolg schon beeinflussen. Dieselbe Wand kann bei Sonne und W\u00e4rme gef\u00fchlt drei Mal schwieriger sein als am n\u00e4chsten Tag, wo es Schatten gibt.<\/p>\n<p>Je w\u00e4rmer es drau\u00dfen also ist, desto schwerer wird es. Bei Sonne w\u00e4rmt sich der Felsen auf, die Finger schwitzen &#8211; und schon rutscht man leichter runter. Auch bei Regen und N\u00e4sse macht es wenig Sinn. Ideal sind 10 bis 15 Grad im Schatten.<\/p>\n<p><strong>Ist \u00e4rgerlich, wenn Sie an einen Kletterort gefahren sind und das Wetter spielt nicht mit.<\/strong><\/p>\n<p>Dann muss man eben warten. Bei einer l\u00e4ngeren Regenperiode f\u00e4hrt man in ein Gebiet, das zwei Stunden entfernt ist. Sicherlich ist es nicht ideal, aber leider kann man am Wetter nichts \u00e4ndern sondern muss es hinnehmen, wie es ist.<\/p>\n<p><strong>Wie lange klettern Sie eigentlich an der Wand?<\/strong><\/p>\n<p>Meine Routen sind in der Regel 10 bis 30 Meter lang. Das kann eine bis vierzig Minuten dauern. Eine Route klappt aber oft nicht auf Anhieb. Zuerst probiert man einzelne Sequenzen der Route, schaut sich die verschiedenen Griffe und Tritte an und erarbeitet sie sich so.<\/p>\n<p>Stellen Sie sich das vor wie beim Tanzen. Wie die einzelnen Schritte \u00fcbt man die einzelnen Sequenzen. Sie muss man so verinnerlicht haben, dass alles automatisch geht. Am Ende arbeitet man darauf hin, die Route einmal perfekt durchzulaufen, denn nur so schafft man, sie am Ende zu klettern. Wichtig ist dabei auch, dass die \u00e4u\u00dferen Bedingungen passen, damit alles effizient ist.<\/p>\n<p><strong>Wo finden Sie diese Routen in freier Natur?<\/strong><\/p>\n<p>Es gibt feste Routen, die festgelegt sind. Man k\u00f6nnte sich nat\u00fcrlich auch seinen eigenen Felsen suchen und sich eine Route mit Bohrmaschine und Haken selbst einrichten. Aber das machen Erstbegeher. Die seilen sich dann von oben ab und befestigen die Haken. Wir klettern an den bestehenden.<\/p>\n<p><strong>Und das machen diese Erstbegeher freiwillig?<\/strong><\/p>\n<p>Ja, denen macht das Spa\u00df.<\/p>\n<p><strong>Haben oder hatten Sie Vorbilder in Ihrem Sport?<\/strong><\/p>\n<p>Na klar, Sie k\u00f6nnen sich von jedem etwas abschauen. Jeder Kletterer hat seinen pers\u00f6nlichen Stil und spezielle St\u00e4rken. Beeindruckend waren auch die Leistungen der Kletterpioniere, die ihrer Zeit voraus waren und heutige Meilensteine geschaffen haben. Leute wie Jerry Moffatt, Ben Moon, Wolfgang G\u00fcllich oder Chris Sharma haben neue Schwierigkeitsgrade er\u00f6ffnet und hatten Visionen, was noch m\u00f6glich war.<\/p>\n<p>Fr\u00fcher habe ich Videos von denen geschaut, hatte Poster an den W\u00e4nden und davon getr\u00e4umt, mit ihnen zu klettern. Als ich vor drei Jahren selbst etwas bekannter geworden bin, haben sich diese Idole pl\u00f6tzlich mit mir unterhalten. Das war schon cool und ein supergutes Gef\u00fchl.<\/p>\n<p><strong>Hat sich der Sport im Vergleich zu fr\u00fcher ver\u00e4ndert?<\/strong><\/p>\n<p>Das Material hat sich deutlich verbessert. Sie haben mehr Varianz in den Schuhen f\u00fcr unterschiedliche Arten des Kletterns. Die Seile sind d\u00fcnner. Auch die Schwierigkeitsgrade haben sich nat\u00fcrlich erh\u00f6ht.<\/p>\n<p><strong>Wo klettern Sie aktuell?<\/strong><\/p>\n<p>Ich bin gerade in Sheffield in England f\u00fcr zwei Wochen. Sheffield ist eines dieser Kletter-Mekkas wo schon vor 30 Jahren die heutigen Kletterlegenden schwer geklettert sind.<\/p>\n<p><strong>Was planen Sie in Zukunft?<\/strong><\/p>\n<p>Im Oktober starte ich eventuell ein Fernstudium. Vermutlich in Richtung BWL. Irgendetwas in der Art.<\/p>\n<p>Und beim Klettern m\u00f6chte ich irgendwann sagen k\u00f6nnen, dass ich mein Limit k\u00f6rperlich und geistig erreicht habe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit seiner Kindheit zieht es den Deutschen Alexander Megos in die Vertikale. Sein Gegner ist dann die Wand. 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